Fünf Teams der SG in Berlin über Pfingsten

21. Mai 2024 von Svanni Gilles

Wieder fuhren einige Mannschaften der SG zum Internationalen Basketballturnier nach Berlin. Diesmal waren es einige unserer Herren, die sich mit Freunden zusammen getan hatten, um dort unter dem Namen „Bumsbären“ teilzunehmen und im großen Reisebus fuhren die weibliche U14 (eine Mischung aus der letztjährigen ersten und zweiten Mannschaft), die weibliche U16/1, die weibliche U16/2 und auch die männliche U16/1 . Wir machten uns wie schon in den vergangenen Jahren morgens bereits auf den Weg und kamen recht ausgeruht um 18.00 Uhr an der Jugendherberge in Potsdam an, wo wir dann auch unser einziges Abendessen zu uns nehmen konnten. Anschließend liefen wir zum Babelsberger Park, idyllisch am Tiefer See, gegenüber der Glienicker Brücke und setzten uns ans Wasser oder ließen es uns nicht nehmen und gingen ins Wasser zum Abkühlen.

IMG_1228Die erste Nacht war dann auch die unruhigste und kürzeste Nacht, da fast alle Mannschaften bereits um 9.00 Uhr ein Spiel oder zum Kampfgericht mußten.

Am Samstag hatte die weibliche U14 drei Spiele. Das Turnier startete für uns schon um 9.00 Uhr. Als erstes spielten wir gegen Tus Lichterfelde. Es war ein gutes Spiel von beiden Seiten, dass wir am Ende aber doch deutlich für uns entscheiden konnten. Bergische Löwen 51 : 26 Tus Lichterfelde

Das zweite Spiel , was gegen den BC Marburg war, startete ausgeglichen, doch am Ende waren sie uns doch vor allem an Masse überlegen. Bergische Löwen 28 : 47 BC Marburg

Im dritten Spiel trafen wir auf ein dänisches Team, Aabyhoej Basketball. Obwohl der Gegner recht klein war,  waren sie uns vor allem in der Schnelligkeit und der Aggressivität in der Verteidigung deutlich überlegen. Trotzdem wir gut gekämpft und haben nicht aufgegeben. Das Spiel endete 11 : 51 für das Team aus Dänemark.

Anschließend fuhr das Team noch in die Halle, in der die weibliche U16 spielte, um dort die U16/1 anzufeuern. Gemeinsam fuhren dann beide Teams zurück zur Jugendherberge.

Am zweiten Tag konnten wir ein wenig ausschlafen, da wir erst um 13.30 Uhr unser erstes Spiel hatten. Wir fuhren also erst einmal zum Haus der Geschichte an der Friedrichstr. und liefen von dort zum Brandenburger Tor.

Das erste Spiel, unser letztes Gruppenspiel, war für uns sehr wichtig, da es darüber entschied, ob wir Gruppendritter oder -vierter werden würden. Es war von der ersten bis zur letzten Minute sehr ausgeglichen und am Ende der Spielzeit war es unentschieden. Statt einer Verlängerung entscheidet der erste Korb, der nach der Spielzeit fiel, das Spiel. Wir konnten den ersten Angriff der Mädchen aus Hamburg gut verteidigen und danach traf Romy ihren Wurf und wir hatten gewonnen! Bergische Löwen 32 : 30 BG Hamburg-West

Das nächste Spiel entschied dann, ob wir montags um den 9. oder um den 11. Platz spielen würden. Leider waren wir durch die lange Wartezeit dann sehr müde und konnten nur die ersten Minuten dagegen halten, bevor wir einbrachen und den Gegnerinnen viele einfache Korbleger erlaubten.

Bergische Löwen 17:30 BG Zehlendorf

Am Montag spielten wir dann erneut in einer neuen Halle um den 11. Platz gegen TV Babenhausen. Schon ab der ersten Minute merkte man, dass wir nicht nur in der Größe , sondern auch an sich überlegen waren. Wir haben sehr schön als Team zusammen gespielt und konnten das Spiel am Ende deutlich gewinnen.

Bergische Löwen 42:17 TV Babenhausen

Insgesamt haben wir drei Spiele gewonnen und drei Spiele verloren. Somit konnten wir das Turnier als 11. von 20 Mannschaften in der Spielklasse U14w beenden. Es war ein schönes und gutes Turnier, bei dem wir viel lernen konnten uns viel Spaß hatten.

(Spielbericht von Hanna und Emma)

Nun wechseln alle Spielerinnen des älteren Jahrgangs in die weibliche U16, dort fanden bereits die Try Outs für die verschiedenen Teams statt. Man merkte dem Team an, dass sie ihr erstes längeres Turnier gespielt hatten und vor allem, dass sie in jedem Spiel gut gefordert waren, was sie in den letzten Jahren nur in sehr wenigen Spielen gespürt hatten. Gerade diese Turniere und Spiele gegen bessere Teams bringen die Spielerinnen weiter und wir hoffen, dass sie für sich mitnehmen, woran sie noch arbeiten müssen. Die Rückfahrt verlief dann ähnlich lange wie die Hinfahrt und am Ende landeten wir um 23.00 Uhr erschöpft wieder bei unseren Eltern!

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